Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Angelbachtal fünf Einsätze hielten die Jugendlichen auf Trapp
Mit einem simulierten Waldbrand begann die 24-Stunden-Schicht der Angelbachtaler Jugendfeuerwehr. Mit Blaulicht und Martinshorn kamen die Jugendlichen in Windeseile zum Kleintierzüchterheim nach Michelfeld gefahren. Beim Eintreffen wurde klar, dass die Jugendfeuerwehrler für solch einen großen Brand Unterstützung benötigten. Diese traf kurze Zeit später von der Jugendfeuerwehr Sinsheim-Dühren ein. Zwischenzeitlich wurde aus dem Angelbach und einem Hydranten die Wasserversorgung entlang des Waldweges aufgebaut. Mit zahlreichen C-Rohren gingen die Jugendlichen zur Brandbekämpfung vor. Die Kommandanten der Angelbachtaler Feuerwehr machten sich vor Ort ein Bild vom Geschehen. Kaum waren die Fahrzeuge wieder beladen, wurden die Jugendlichen erneut alarmiert: In der Wusseldornstraße wurde eine Person unter einem Container eingeklemmt vorgefunden und musste mit schwerem Gerät befreit werden. Da es mittlerweile schon dunkel war, musste zuerst einmal die Unglücksstelle ausgeleuchtet werden. Die Befreiung der Person klappte rasch, sodass diese nach der Erstversorgung dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Bei drei weiteren Einsätzen in der Nacht und am Samstag Morgen, mussten die Jugendlichen eine vermisste Person finden, eine Person aus einem PKW befreien sowie eine Rettung aus abschüssigem Gelände vornehmen.
Bereits zum zweiten Mal führte die Jugendfeuerwehr Angelbachtal einen solchen Berufsfeuerwehrtag durch. Dabei wird das Augenmerk nicht auf den perfekten Löschangriff gelegt, sondern in erster Linie auf die Begeisterung der Jugendlichen, betonte Jugendwartin Doris Göschl. Mit solchen Aktionen wecken wir bei den Jugendlichen die Freude an der Feuerwehrarbeit und fördern gleichermaßen die Kameradschaft, ergänzte Kommandant Heiko Krotz. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an das Autohaus Heckel, für die Spende des Übungs-Fahrzeuges.